Ein junger Holzbau-Meister-Lehrling misst ein Holzstück ab
(C): Theo Kust - holzbau-meister-lehrling-saege

Lehrlingsausbildung

DIE LEHRE UND DIE AUSBILDUNG ZUM ZIMMERER

Impressionen vom Bundes-Lehrlingswettbewerb 2021

Was sollte ich können?

Im Idealfall bist du körperlich fit, arbeitest gerne sowohl mit deinen Händen als auch mit unterschiedlichsten Maschinen und verfügst über eine gute räumliche Vorstellungskraft. Außerdem kannst du einen Plan sorgfältig und genau zeichnen, um ihn später ebenso detailgetreu umzusetzen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Es dauert drei Jahre, bis du zur Lehrabschlussprüfung antreten kannst. Sobald diese geschafft ist, kannst du dich als fertigen Zimmerer bezeichnen und den nächsten Schritt auf der Karriereleiter wagen. Wenn du dich für den Beruf des Zimmereitechnikers entscheidest, dauert deine Lehre vier Jahre lang.

Wie sieht mein Arbeitstag aus?

Das Lehrjahr verbringst du größtenteils in deiner Lehrstätte, wo du 39 Stunden pro Woche ausgebildet und gefördert wirst. Einige Wochen im Jahr verbringst du in der Berufsschule, wo dir sowohl allgemeines als auch fachspezifisches Wissen vermittelt wird.

Wie sieht mein Alltag in der Berufsschule aus?

Die Zeit, die du in der Berufsschule im Unterricht verbringst, wird als Arbeitszeit gerechnet. Ebenso verhält es sich mit Freigegenständen und Exkursionen.

Die Pflichtfächer sind Deutsch, eine Fremdsprache, Betriebswirtschaftslehre und Politische Bildung. In den fachbezogenen Fächern lernst du unter anderem angewandte Mathematik, notwendige Technologie, Sicherheitsmaßnahmen und natürlich die Bearbeitung von Holz.

Wo kann ich nach meiner Lehre arbeiten?

Als gelernter Zimmerer gibt es viele unterschiedliche Betätigungsfelder, aus denen du wählen kannst. Ob du dich für einen Beruf im Großgewerbe, der Industrie oder einem Klein- oder Mittelbetrieb interessierst – auf dich warten unzählige Möglichkeiten.